Benutzerkonten in Windows 10

In der Benutzerkontensteuerung erhöhe ich die Sicherheit meines Systems durch die folgenden Einstellungen:

Der Standardbenutzer in Windows wird bei der Installation durch Anlage eines Microsoftkontos erstellt. Alternativ kann man dort auch die Installation dieser Kontoanmeldung überspringen.

Sollte man diese Gelegenheit verpasst haben wechselt man später zur Anmeldung mit einem lokalem Konto. Dies ändert man unter Einstellungen/Konten durch Auswahl „Stattdessen mit einem lokalen Konto“ anmelden.

Der neu angelegte Nutzer (nach frischer Windows Installation) hat Administratorrechte. Fürden normalen Umgang mit dem Computer kann dies ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Besser man legt über Benutzerkonten einen zusätzlichen Administartor an, welcher natürlich volle Administratorrechte erhält. Dieser Nutzer wird unser Administratorzugang (Passwort aufheben!) zum PC.

Dann ändert man den Kontotyp des ersten (originär angelegten Nutzers) zum Kontotyp „Standard“.

Wir haben nun zwei Benutzer – den Administrator der alle Rechte hat und den Standardnutzer. Letztere kann nur nach Eingabe des Administratorpasswortes administrative Aufgaben ausführen. Dies ist der Benutzer, welcher für die normale Nutzung des PC verwendet werden sollte 🙂

Eine weitere wichtige Einstellung – sichere Passwörter!

 

Der neutrale Grauwert in Gimp

Die Farbkorrektor eines Bildes kann in Gimp sehr effektiv über das Werkzeug „Farbe/ Werte“ erfolgen. Dazu kann man mit der Pipette die weißen und schwarzen Stellen markieren. Bei der neutralen Grauwert Pipette stellt sich jedoch die Frage wie sieht dieser aus?

Ich habe mir den Leinwandrahmen (/Bearbeiten/Einstellungen/Darstellungen) auf „benutzerdefinierte Farbe“ umgestellt und dort  den neutralen Grauwert eingestellt. Diesen findet man im aufgehenden Menü, wenn man den Punk „V“ (Wert) auf 50 stellt (das entspricht dem HTML Wert #808080).

So hat man bei jeder Farbkorrektur gleich den idealen Vergleichswert zur Hand.

Gnome-Shell-Theme aus Gnome-Classic-Theme erstellen

Um ein Thema für die Gnome Shell zu programmieren müsste man deutlich mehr Arbeitz in das Thema stecken als eine Thema, welches in den Helleigkeitsverhältnissen ähnlich bleibt. Also z.B. Helle Menüschrift auf dunklem oder durchsichtigem Grund. Bei einem hellen Theme müsset man dies und auch die Menüs komplette ändern.

Ein wenig schneller geht die Anpassung, wenn die die gnome-classic.css Datei zur Anpassung verwendet. Diese beinhaltet alle Anpassungen des Classic Modus als auch der Gnome Shell. Diese Datei befindet sich im Verzeichnis /usr/share/gnome-shell/theme/.

Allerdings muß vorher auch der Classic Modus installiert werden. Unter Opensuse erfolgt das mit dem Begfehl:

sudo zypper in gnome-shell-classic

Dann kopiert man die Datei gnome-classic.css unter das folgende Verzeichnis /home/.themes/wunschname/gnome-shell/. Das Thema „wunschname“ kann später über das Gnome-Tweak Tool eingeschalten werden. Als nächstes bennent man die Datei in gnome-shell.css um.

Anschließend Theme mit dem „wunschname“ im Gnome-Tweak-Tool auswählen – Fertig. Jetzt ist das Classic-Theme ein Gnome-Shell-Theme.

Ich habe anschließen optionale Änderungen ausgeführt. Diese unterteilen sich in Änderungen im Classic Bereich und im Gnome Shellbereich (Übersichtstaste gedrückt bzw. Maus in der linken Ecke).

Gnome Shell Änderungen:

1.) linkes Startermenü transparent machen

/* DASHBOARD */
#dash {
  font-size: 9pt;
  color: #eeeeec;
  background-color: transparent;            /*geaendert - linkes Startmenue*/

2.) Im rechten Arbeitsplatzmenü den Hintergrund Transparent machen

.workspace-thumbnails {
  color: #eeeeec;
  background-color: transparent;            /*geaendert - rechter Workplace Swichter*/
  border: 1px solid rgba(238, 238, 236, 0.2); }

3.) Im Übersichtsmodus das obere Panel  Transparent machen. Die entsprechend zu ändernden Werte sind unter dem Punkt #panel: overview zu finden.

/* Overrides */
#panel {
  font-weight: normal;
  background-color: rgba(255,255,255,0.65);         /*geaendert - oberes Panel von Classic*/
  background-gradient-direction: none;             /*geaendert von certikal auf none*/
  background-gradient-end: #e0e0e0;
  border-top-color: #666;
  /* we don't support non-uniform border-colors and
     use the top border color for any border, so we
     need to set it even if all we want is a bottom
     border */
  border-bottom: 1px solid #666;
  app-icon-bottom-clip: 0px; }
  #panel:overview {                    /*geändert*/
    background-color: transparent;            /*geändert*/
    background-gradient-end: transparent;        /*geändert*/
    border-top-color: transparent;            /*geändert*/

Änderungen im Gnome Classic Modus

Es erfolgte eine Änderung der Hintergundfarbe des obigen Top Panels von heller Vollfarbe auf auf ein duchsichtiges weiß ohne Farbverlauf.

4.) An gleicher Stelle sind diese zu ändernden Punkte zu finden:

/* Overrides */
#panel {
  font-weight: normal;
  background-color: rgba(255,255,255,0.65);         /*geaendert - oberes Panel von Classic*/
  background-gradient-direction: none;             /*geaendert von certikal auf none*/

Fertig!

Zusatz – aus der fertigen gnome-shell.css kann man auch ein hübsches Gnome-Classic Them erstellen! Einfach die Datei umbenennen in gnome-classic.css und wieder zurück kopieren in das Verzeichnis /usr/share/gnome-shell/theme/.

Das Theme ist auch fertig zum Download

WLAN-Adapters von ISY (IWL4000)

Die Installation ist nicht trivial.
Mits lsusb bekommt man folgende Hardware Informationen:

ID 050d:21f2 Belkin Components

Erst muss ein neuer Treiber installiert werden – dann dem Stick eine neue ID zugewiesen werden.

Ich habe das nach folgender Anleitung gemacht:

Zuerst alles notwendige installieren:

zypper in gcc make kernel-devel dkms

dann von den zwei folgenden Seiten die Anleitung durchgespielt:

Treiber Installation (Ubuntuforum):

sudo git clone https://github.com/vincent-t/rt8192cu_dkms /usr/src/8192cu-4.0.2.9000.20130911
sudo dkms add -m 8192cu -v 4.0.2.9000.20130911
sudo dkms build -m 8192cu -v 4.0.2.9000.20130911
sudo dkms install -m 8192cu -v 4.0.2.9000.20130911 
echo "blacklist rtl8192cu" | sudo tee -a /etc/modprobe.d/blacklist.conf

ID zuweisen (Ubuntuforum):

echo 'install 8192cu /sbin/modprobe --ignore-install 8192cu; /bin/echo "050d 21f2" > /sys/bus/usb/drivers/rtl8192cu/new_id' | sudo tee /etc/modprobe.d/8192cu.conf

Siehe auch WLAN/Karten/Belkin

PS: das sind jeweil zwei lange zusammenhängende Befehlszeilen!

Danke an die fleißigen Forumschreiber bei Ubuntu!

 

Gnome Shell Theme mit Sass bearbeiten

Zur Bearbeitung der Gnome Shell Theme wird jetzt Sass (Syntactically Awesome Stylesheets) verwendet. Dies ist sicher für die Entwickler eine große Erleichterung, liegen doch zentrrale Konfigurationsdateien in einzelnen sccs Dateien vor. Dabei ist Sass eine Art Vorstufe zur Erzeugung der eigentlichen css Dateien. Arbeitsschritte können in den scss Dateien gespeichert werden. Erst wenn mit dem Syntax von Sass eine css erzeugt wird liegt das Arbeitsergebnis vor und kann für eine Gnome Shell Theme getestet werden.

Als erstes muß Sass installiert werden. Das geht unter Opensuse sehr leicht:

sudo zypper install ruby2.1-rubygem-sass

anschließend :

sudo gem install sass

Damit liegt die Entwicklungsumgebung vor.

Jetzt holen wir uns die aktuelle Entwicklungsumgebung vom Git Repository ind das Verzeichnis gnome-shell unseres Homeverzeichnisses.:

git clone --recursive https://github.com/GNOME/gnome-shell

Im Homeverzeichnis unter /gnome-shell/date/theme liegen nun unsere sccs Dateien. Das Ziele eines neuen Themes ist die Erstellung einer gnome-shell.css Datei. Eine derartige Datei liegt dort bereits vor und könnte direkt bearbeitet werden. Anschließend kopiert man die Datei in das Verzeichnis /theme/Themenname/gnome-shell/ – Fertig ist ein neues Theme.

Sass kann nun verwendet werden um aus den vorliegenden scss Dateien genau dies css Datei zu erzeugen. Folgender Test (in diesem Verzeichnis) macht genau das:

sass gnome-shell.scss gnome-shell.css

Bisher hatten wir an den scss Dateien noch nicht geändert – es liegt also eine gleich gnome-shell.css Datei vor (vorausgesetzt Sass wurde richtig installiert und der Prozess wurde vollständig und erfolgreich abgeschlossen). Damit könnte man eine erfolgreiche Installation von sass also auch gleich testen.

Jetzt schauen wir uns die gnome-shell.scss Datei genau an und sehen, dass die Konfiguration sämtlich aus dem Unterverzeichnis gnome-shell-sass importiert wurde.

Ich passe meistens die Farben des Panels (obere Leiste), des Dashboard (linkes Dock) und des Dashboard an.

Dafür benötige ich die scss Datei welche die Farbe festlegt _color.scss und die scss Datei welches die Farbstruktur _common.scss beschreibt. Beide zusammen ergeben nach der Umwandlung mittels Sass die eigentliche css Datei welche Farben und Struktur unseres neuen Themes beschreiben wird.

Der Vorteil von Sass zeigt sich hier ganz deutlich. Ändere ich die Hintrergrundfarbe $bg_color in der Datei _color.scss werden nach der Übersetzung in die css Datei alle Hintergrundfarben, welche in der Datei _common.scss durch $bg_color beschrieben wurden, geändert. Je mehr ich also von derartigen gleichenVariablen Gebrauch mache, um so mehr spare ich einzelne Farbbeschreibungen – desto einheitlicher wird der Desktop (allerdings auch).

Um meine kleinen Farbänderungen an der Standard Theme durchzuführen ändere ich die Color Datei _color.scss . Ich füge in der Datei _common.scss für das Panel noch eine zusätzlich Variable für die Hintergrundfarbe ein. Die Gnomemacher haben diese fest in der Strukturdatei auf black gesetzt – das wollte ich gern flexibler gestalten. Sollte man ein helles Panel bevorzugen ist die Änderung der Textfarbe ebenfalls notwendig. Dafür müssetn dann auch noch zusätzliche Variablen eingefügt und Farben festgelegt werden.

So – ich hoffe, ich habe das Prinzip einfach beschreiben können.

Gnome Shell 3.16 Theme bearbeiten

Die Theme Dateien zur Abänderung der Standardtheme für die Gnome Shell liegen jetzt nicht mehr als css Datei auf dem Rechner. Sie sind jetzt in den Code integriert. Das erschwert eine Abänderung der Standardtheme.

Es ist trotzdem möglich:

  1. Git-Core installieren: sudo zypper install git-core
  2. Dateien laden: git clone –recursive https://github.com/GNOME/gnome-shell
  3. Die Datei gnome-shell.css aus den kopierten Daten (liegen bei mir im Homeverzeichnis unter  /home/benutzername/gnome-shell/data/theme) nach /home/user/.themes/neuer_themenname/gnome-shell.css kopieren
  4. Die dort liegende Datei gnome-shell.css entsprechend abändern.
  5. Das neue Theme mit Gnome Tweak Tool aufrufen.

Ich benötige im Grunde 3 Variationen:

  • für helle Hintergründe eine Theme mit hellem Panel
  • für dunkle Hintergründe ein transparentes Theme
  • Ein universelles Theme mit dunklerem Panel (ähnlich dem Original)

So sind drei Themen entsanden:

Was habe ich in der css Datei geändert (am Beispiel Gnome316hell):

Dabei wurde je nach Farbe des Panel die Schriftfarbe, die Schriftfarbe wenn sich die Maus darüber befindet und die Schriftfarbe bei Aktivierung mit der Maus geändert.

Beim Suchbegriff Panel im Abschnitt /* TOP BAR */

/* TOP BAR */
#panel {
  /*background-color: transparent;*/
background-color: #eeeeec;

  font-weight: bold;
  height: 1.86em; }
  #panel.unlock-screen, #panel.login-screen, #panel.lock-screen {
    background-color: transparent; }
  #panel #panelLeft, #panel #panelCenter {
    spacing: 4px; }
  #panel .panel-corner {
    -panel-corner-radius: 6px;
    -panel-corner-background-color: #eeeeec;
    -panel-corner-border-width: 2px;
    -panel-corner-border-color: transparent; }
    #panel .panel-corner:active, #panel .panel-corner:overview, #panel .panel-corner:focus {
      /*-panel-corner-border-color: rgba(250,235,215, 1)*/;
-panel-corner-border-color: #eeeeec}
    #panel .panel-corner.lock-screen, #panel .panel-corner.login-screen, #panel .panel-corner.unlock-screen {
      -panel-corner-radius: 0;
      -panel-corner-background-color: transparent;
      -panel-corner-border-color: transparent; }
  #panel .panel-button {
    -natural-hpadding: 12px;
    -minimum-hpadding: 6px;
    font-weight: bold;
/*   color: #ccc;*/

color: #555753;
    transition-duration: 100ms; }
    #panel .panel-button .app-menu-icon {
      -st-icon-style: symbolic;
      margin-left: 4px;
      margin-right: 4px; }
    #panel .panel-button:hover {
      color: #173}
    #panel .panel-button:active, #panel .panel-button:overview, #panel .panel-button:focus, #panel .panel-button:checked {
      background-color: rgba(0, 0, 0, 0.01);
      box-shadow: inset 0 -2px 0px #256ab1;
      color: #256ab1; }

und für das Dashboard (transparentes linkes Dock):

* DASHBOARD */
#dash {
  font-size: 9pt;
  color: #eeeeec;
  /*background-color: #2e3436;*/
background-color: transparent;
  padding: 4px 0;

 

 

und für den durchsichtigen Hintergrund der Arbeitsflächenumschalter:

 

 

workspace-thumbnails {
  color: #eeeeec;
  /*background-color: #2e3436;*/
background-color: transparent;
  border: 1px solid rgba(238, 238, 236, 0.2); }
Fertig

 

 

Thunderbird/ Icedove aufräumen – Anhänge speichern

Icedove (und Thunderbird) speichert seine Mails je Unterordner in einer gepackten Datei.

Beim öffnen und schließen des Mailclients wird also immer der Inhalt entpackt und wieder verpackt.

Nun möchte ich gern die Mailpostfächer aufräumen um den Start von Icedove (Thunderbird) zu beschleunigen.

Ich bilde mir ein, dass dies (auf Grund meines relativ langsamen Rechners) deutlich langsamer im Vergleich zur jeweiligen Abspeicherung einer Datei je Mail ist. Letzteres verwendet Claws Mail und Evolution. In meinen Mails stecken nun viele große Anhänge – Bilder, pdf Dokumente,…. die eh schon in gepackten Formaten vorliegen (jpg,…).

Der einfachte Weg wäre alle Anhänge der Mails zu entfernen und abzuspeichern. Dies kann man mit dem Befehl trennen bei geöffnter Mail sehr einfach durchführen. Bei mehrerern Mails müsste man dies bei jeder Mail einzeln wiederholen.

Mit der Extension AttachmentExtractor können alle Mails markiert und die Anhänge mit einem Mausclick in einem Verzeichnis gespeichert werden – sehr komfortabel.

Internetbanking mit Linux und dem Programm Jameica/ Hibiscus

Für das Internetbanking kann man die Software von Olaf Willuhn mit dem Namen Jameica und dem notwendigen Plugin  Hibiscus verwenden.

Die Software ist javabasierend und steht plattformübergreifend für Linux und Windows zur Verfügung.

Unter Debian sieht die Installation wie folgt aus:

  • gepackte Datei vom Programm Jameica und dem Plugin Hibiscus laden.
  • Hibiscus entpacken und im entsthenden Verzeichnis jamaica das Programm mit ./jameica.sh starten (Java oder ähnlich sollte installiert sein).
  • Im Menü von Jamaica auf Datei»Plugins»Einstellungen»Neues Plugin installieren… gehen und die Datei „hibiscus.zip“ auswählen.
  • Anschließend muß der Bankzugang eingerichtet werden. In diesem Dialog konnte ich die Abfragen nicht schlüßig beantworten. Aber im Wiki von Olaf Willuhn stehen die gebräuchlisten Banken mit Ihren Einstellungen vorbildlich aufgelistet.

Jetzt ist die Einrichtung abgeschlossen.

Das Programm läßt sich nun im obigen Verzeichnis Jameica wieder mit ./jameica.sh starten.

Einen Starter unter Gnome kann man mit dem Programm alacarte anlegen, welches vorher noch über die Paketquellen installiert werden muß. Dort muß eine Kategorie ausgewählt werden und der Startbefehl zusammen mit seinem Pfad und das dazugehörige Icon (welches ebenfalls im Ordner jamaeica liegt) eingetragen werden.